…ich Sponsor wäre 
Auch wenn mich Radfahren eigentlich rein garnicht interessiert, habe ich mir gestern genau darüber Gedanken gemacht
Ich habe auch keinen Plan, ob meine Idee rein rechtlich überhaupt umzusetzen wäre, aber beim spazierendenken spielt das keine wirkliche Rolle 
Wenn ich also der rosa Riese wäre, würde ich ganz einfach dem gesamten Team untersagen, mit meinem Namenszug, meinen Farben da durch die Gegend zu fahren
Klar habe ich viel Geld dafür bezahlt, dass da irgendwelche Leute für mich Werbung spazierenfahren. Aber von einem solchen Sumpf an Betrug und Unfairness würde ich mich öffentlich distanzieren
Die könnten von mir aus die feinen Doppelripp-Hemdchen drüberziehen, damit mein Name nicht mehr in alle Welt getragen wird und jeder sieht, ich distanziere mich von diesen Machenschaften. Die Verträge wären schon längst gekündigt, das sollte sowieso klar sein.
Die Sponsorengelder, die da reingeflossen sind, sind auch Gelder meiner Kunden. Ich bin davon überzeugt, dass der Schritt des Verbotes, meine Werbung spazierenzufahren gerade von ihnen unterstützt wird. Zeichen setzen, das wäre mein größtes Anliegen, zeichen gegen solche Betrugswellen im Profisport 
Natürlich werden da auch einige betroffen sein, die sich eben nichts zuschulden kommen lassen haben, das ist mir schon klar
Nur würde das meinen Entschluss nicht wirklich beeinflussen. Sie können auch ohne mein gesposertes rosa Trikot ehrlich weiterfahren. Ich gehe sogar davon aus, dass gerade die ehrlichen Fahrer einen solchen Entschluss verstehen und auch unterstützen 
Ich weiss, das sind verrückte Gedanken, da ich eh nie Sponsor wäre
Aber es ist eben etwas, was mich beschäftigt hat und ich der Welt unter dem Oberbegriff Nichtigkeiten & Wichtigkeiten mitteilen wollte 
Tags: Betrug, Doping, Gedanken, Geld, Skandal, Sponsor, Tour de France




































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