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Frohlocken und Halleluja singen

Ja ich habe ihn immer schon geliebt, den Engel Aloisius, der in den Himmel kam und dort täglich frohlocken und den ganzen Tag Halleluja und Hosianna singen musste Harfe

Ihr kennt ihn nicht, den Münchner im Himmel von Ludwig Thoma?
Das kann ich nicht glauben

Der Film durfte zig Jahre wegen verschiedener Lizenzprobleme nicht im Fernsehen gezeigt werden.
Samstag abern hat ihn der BR dann erstmals wieder ausgestrahlt

Hier die Handlung:

Das Stück handelt von Alois Hingerl, Dienstmann mit der Nummer 172 auf dem Münchener Hauptbahnhof. Dieser erledigt einen Auftrag mit solch einer „Hast“, dass er vom Schlag getroffen zu Boden fiel und starb. Zwei Engel schleppen ihn mühevoll in den Himmel, wo er von Petrus umgehend eine Harfe und eine Wolke zugeteilt bekommt, wo er, gemäß der „himmlischen Hausordnung“ künftig nach einem festen Terminplan „frohlocken“ und „Hosianna singen“ soll. Auf seine Frage, wann er denn endlich etwas zu trinken bekäme, antwortet Petrus dem Münchner mit den Worten „Sie werden ihr Manna schon bekommen“. Alois ahnt angesichts der Aussicht auf Manna Schlimmes, zugleich kommt es zu Handgreiflichkeiten mit einem himmlischen Rote Radler-Engel, seiner verhassten Konkurrenz auf Erden. Frustriert beginnt er auf seiner Wolke zu „frohlocken“. Als ein vorbei fliegender „vergeistigter Engel“ seine Bitte nach „am Schmaizla“ (einer Prise Schnupftabak) mit einem verständnislosen, gelispelten „Hosianna!“ beantwortet, steigt sein Zorn, worauf Alois zu schimpfen und zu fluchen beginnt, was sich auch in seiner Art zu frohlocken niederschlägt. Durch sein Schimpfen (”Verflixt: Halleluja!”, Fluchen und lautstarkes „Frohlocken“ ob des fehlenden Schnupftabaks und des statt seines geliebten Bieres in Aussicht gestellten Mannas wird Gott auf ihn aufmerksam und nach einer kurzen Beratung mit Petrus kommt er nach den Worten „Aha, ein Münchner!“ zu dem Entschluss, dass der Münchner für den Himmel nicht zu gebrauchen sei. Darum bekommt Alois Hingerl eine andere Aufgabe: Er soll der bayerischen Regierung die göttlichen Ratschläge übermitteln, dadurch käme der Münchner ein paar mal je Woche nach München und die liebe Seele hätte ihre Ruhe. Alois ist sehr froh über diesen Auftrag, nimmt einen göttlichen Ratschlag mit und fliegt ab. Wie gewohnt geht er mit seiner Botschaft zuerst ins Hofbräuhaus, wo er sich ein Bier nach dem anderen bestellt, darüber seinen Auftrag vergisst und wo er bis zum heutigen Tage sitzt. Derweil wartet die bayerische Regierung noch immer auf die göttlichen Ratschläge (bzw. die göttliche Eingebung)…
Quelle und mehr Infos

Und nun lasset uns frohlocken und Halleluja singen Harfe


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One Comment

  1. diesmal bitte blauweiß anstreichen

    *lachweg* er ist so genial, der Aloisius, noch originaler ging’s wohl nimmer

    Wann kommt die Wiederholung?

    Schönen Wochenstart morgen, liebe Grüße!!
    Eveline

    1. Eveline on September 30th, 2007 at 20:53

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