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Was muss das muss

Ist es eigentlich schlimm, wenn man manchmal denkt, sch**** Job, aber was muss, das muss?

Man tut seine tägliche Arbeit, da es eigentlich immer dieselben Abläufe sind, kann man sie fast mechanisch tun. Tut eben das, was im Job von einem erwartet wird. Dafür wird man ja schließlich bezahlt und das macht doch alles sehr viel angenehmer

Und manchmal erfordert der Job auch, dass man Dinge tut oder sagt, von denen man selbst nicht wirklich zu 100% überzeugt ist, aber was muss, das muss.

Manchmal wäre es wirklich klasse, wenn man nach Feierabend wirklich in ein neues ich schlüpfen und seine Maske abnehmen könnte, kann man aber nicht. Man kann auch nicht einfach mal so sagen, was man denkt. Da muss man dann eben auch durch, was muss das muss.

Trotzdem ist es immer wieder schön zu wissen, dass einige einen gut genug kennen und wissen: Was muss, das muss

Die wenigen wiegen auf jeden Fall hundert mal diejenigen auf, die meinen, dass man wirklich so ist, wie man manchmal sein muss.

Ja natürlich kann man nun gegenargumentieren, dass man nichts muss
Stimmt auch irgendwo, wenn man im Schlaraffenland lebte und es flögen einem die gebratenen Tauben in den Mund, ohne etwas dafür zu tun

Am Ende bleibt also übrig: Was muss das muss


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7 Comments so far (Add 1 more)

  1. Obwohl (oder gerade weil???) ich im Büro super-ordentlich bin, schaut’s bei mir zuhause in den Ordnern und Schubladen aus wie Kraut und Rüben. Aber genauso ungern wie der Bäcker daheim Kuchen essen mag, beschäftige ich mich zuhause mit Bürokram …
    Allein schon rein optisch schlüpf ich sofort aus den Büro/Bank-Klamotten, sobald ich die Wohnungstür hinter mir zumach. Ob ich wirklich privat ein anderer Mensch als im Job bin, weiss ich nicht - aber mir ist es auf jeden Fall sehr wichtig, beides strikt voneinander zu trennen!
    Liebe Grüße
    Renate

    1. Renate on Februar 21st, 2008 at 17:17
  2. Ich denke es kommt darauf an, ob man sich außerhalb der Firmenmauern loyal gibt und sich sagt: Was muß, das muß. Tortzdem würde ich mich einfach dagegen sträuben, etwas zu tun oder zu sagen, was nicht meiner Meinung entspricht.

    2. Suriel on Februar 20th, 2008 at 14:01
  3. Problematisch ist es aber, wenn der Job von daheim gemacht wird und dann auch noch im Internet

    Da kann man nicht einfach so eine Klappe zumachen Marina

    3. Wu-Lan-Tong on Februar 20th, 2008 at 09:51
  4. Ich kann deinem Blogeintrag nur zustimmen! Als ich das letzte mal versucht hab mal im Job einfach Ich zu sein ging das komplett in die Hose. Kommentare wie was ist denn mit dir heute los gehören da einfach dazu. Aber ich finde es ganz gut, wenn man im Job jemand anderes ist als im Privatleben. Denn ich hab möchte nicht meinen Job mit nach Hause nehmen und umgekehrt.

    4. Marina on Februar 20th, 2008 at 09:08
  5. Aber, was passiert, wenn man sagt, was man denkt ? Wenn es jeder mal tun würde? …..
    Ich habe es neulich bei kununu.com zumindest getan
    Watt mutt dat mutt ( mal auf Norddeutsch )

    5. Steffi on Februar 19th, 2008 at 19:55
  6. Im besten Fall macht einem Spaß, was man tun muss…

    Ich konnte mal gewisse Dinge nicht mehr vereinbaren und habe nach langem Gewissenskampf einen sehr gut bezahlten Job hingeschmissen…
    Um den Job (und die Kohle) tut’s mir heut noch leid… aber mit dem Ex-Chef muss ich keine drei Wörter mehr reden und das ist sehr sehr gut so…….

    Auf die Meinung derer, die dich nicht kennen, bist du nicht angewiesen…
    Weh tut’s nur, wenn die, die dich kennen, dich verkennen…..

    *liebdrück*

    6. Eveline on Februar 19th, 2008 at 18:09
  7. Wie wahr!
    Leider ist das so, dass man nicht immer sagen kann was man denkt!
    Ich glaube das muss eh so sein.
    Stell Dir vor jeder würde seine Meinung kundtun!

    7. Gertrude on Februar 19th, 2008 at 17:50

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