Diese Frage stellen sich im Moment wohl sehr viele Menschen. Beim
Querdenker habe ich einen interessanten Blogeintrag zum Thema gefunden.
Ein offizieller Boykott hilft Tibet mit Sicherheit nicht, davon bin ich überzeugt. Allerdings kann ich mir nicht vorstellen, dass ein Sportler wirklich aus ganzer Überzeugung bei diesen Spielen antritt. Sind es nicht wirklich nur kommerzielle Hintergründe, Sponsorenvertäge, spätere Einnahmequellen bei Erfolgen, die einen dazu treiben, nach Peking zu fliegen? Ich versuche mich die ganze Zeit in einen Sportler hineinzuversetzen, ich glaube ich hätte arge Probleme mich in einem Land mit blutroter Erde als Sportler feiern zu lassen. Und ich hätte auch arge Probleme damit, dort dann Leistung zu bringen, nur damit ich irgendwann einen lukrativen Werbevertrag für irgendwelche Frühstückscerealien oder was weiss ich nicht zu bekommen. Und jeder Sportler, der sich für eine Teilnahme entscheidet, tut das hoffentlich mit vollem Bewusstsein und gut überlegt.
Ich habe für mich beschlossen, keinerlei Übertragungen anzusehen, mit Ausnahme der Berichte, die eben in den ganz normalen Nachrichtensendungen laufen und wovor man kaum flüchten kann.
Erfolge feiern mit den Athleten? Nein ist für mich ausgeschlossen, ich kann mich damit nicht identifizieren und kann es nicht nachvollziehen. Es ist also eine rein persönliche Entscheidung meinerseits.
Tags: Boykott, China, Kommerz, Olympiade, Peking, Sport, Sportler, Tibet




































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