Was liegt näher, als heute am
Tag des Baumes darüber zu bloggen?
Der
1. Mai naht und in jedem bayrischen Dorf, das etwas auf sich hält findet man natürlich einen Maibaum 
Viele “Fremdlinge” wundern sich allerdings, wenn ihnen in den Tagen vor dem 1. Mai sehr viele verschlafen wirkende Burschen und Madl über den Weg laufen
Das ist kein Grund zur Beunruhigung, das ist kein Vitaminmangel oder so, diese Phase legt sich bald wieder 
Schließlich ist man ja verpflichtet, die Ehre des Dorfes zu wahren und den Maibaumdieben keine Chance zu geben. Er wird also besser bewacht als die Kronjuwelen der englischen Königin 
Die Madl kümmern sich während der Zeit auch sehr aufopferungsvoll um die Wachmannschaft und versorgen sie mit (flüssigen hopfenhaltigen) Vitaminen 
Ich kann ja verstehen, dass einigen dieser Brauch des Maibaumklau doch sehr komisch vorkommt, deswegen habe ich es mir nicht nehmen lassen, mal wieder meinem Bildungsauftrag nachzukommen und euch einen kleinen Einblick in die blau-weiße Welt zu geben 
Hier noch ein netter Artikel zum Thema:
Maibaum-Bräuche: Von Dieben und Muskelspielen
Rund um den 1. Mai dreht sich in Oberbayern alles um die prächtigen StämmeMit dem König kamen die Maibäume. „Die prächtigen Holzstangen symbolisierten die neu gewonnene Freiheit und das Gefühl von Zusammengehörigkeit“, erklärt Rudolf Goerge Kreisheimatpfleger im Landratsamt Freising. Wo zuvor Herzöge, Herren oder Ritter regiert hatten, herrschte ab 1806 mit Max I Joseph ein gekröntes Haupt. Und der räumte sein Reich erstmal kräftig auf: Der Flickenteppich Bayern, der sich aus rund 40.000 kleinen Gebieten zusammensetzte, wurde zu einem Staat aus 8000 Gemeinden, die sich unter dem Mantel der weiß-blauen Monarchie vereinten. Aus Loyalität bemalten die neuen Zusammenschlüsse ihre Maibäume in den Farben des bayerischen Königreiches.
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Tags: Baum, Bayern, Brauchtum, Diebstahl, Klau, Maibaum, Tanz




































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