
Der geringste Mensch kann komplett sein,
wenn er sich innerhalb der Grenzen
seiner Fähigkeiten und Fertigkeiten bewegt.
Johann Wolfgang von Goethe
Sich mit anderen zu messen, ist gut.
Aber man muss sich an den Richtigen messen.
Tagesnotiz:
1989: Blutbad in Peking
Am 4. Juni 1989 beendete die chinesische Armee gewaltsam Massendemonstrationen für Demokratie und mehr Freiheit. Seit Wochen hatten Anhänger der Demokratiebewegung auf dem “Platz des Himmlischen Friedens” in Peking demonstriert. Das Militär beendete den Protest mit großer Brutalität.
1928: Protest des “Eisernen Gustavs”
Als Gustav Hartmann, genannt der “Eiserne Gustav”, an diesem Tag in der französischen Hauptstadt Paris eintraf, wurde er begeistert empfangen. Der Berliner Droschkenkutscher hatte mit seinem Fuhrwerk die Strecke von Berlin nach Paris in zwei Monaten zurückgelegt, um gegen den Niedergang seines Berufsstandes durch die zunehmende Zahl von Automobilen zu protestieren. Zudem wollte Hartmann mit seiner umweltfreundlichen Protestaktion für die Völkerverständigung zwischen Deutschen und Franzosen werben. Nach einer Woche Aufenthalt in Paris begann er die Rückfahrt nach Berlin und wieder bewältigte er die Strecke in exakt zwei Monaten. Mit Heinz Rühmann in der Hauptrolle wurde die Geschichte des trotzigen Kutschers 1958 erfolgreich verfilmt.
Geburtstage:
1882: Karl Valentin (†9.2.1948)
Eigentlich Valentin Ludwig Fey, deutscher Komiker. Valentin wurde in München geboren. Er machte erst eine Schreinerlehre, bevor er sich 1902 entschloss, eine Münchner Komikerschule zu besuchen. An der Volkssängerbühne im “Frankfurter Hof” feierte er ab 1908 zusammen mit seiner Partnerin Liesl Karlstadt, seine größten Erfolge. In hintergründigen und selbst verfassten Parodien zeigte er das Liebenswerte des hilflosen Menschen in verzwickten Alltagssituationen. Zu seinen bekannten Stegreifkomödien gehören unter anderem “Der Firmling”, “Aquarium” und “Der Tod in der Eisdiele”. Neben Bertolt Brecht spielte er eine der Hauptrollen in dem surrealistischen Film “Mysterien eines Frisiersalons” (1922/1923) . Karl Valentin starb in München.
1867: Alfred Vierkandt (†24.4.1953)
Deutscher Soziologe. Vierkandt wurde in Hamburg geboren und stammte aus ärmlichen Verhältnissen. Seit 1913 war er Professor in Berlin. Er gehörte zu den bedeutendsten Vertretern der sogenannten formalen Soziologie und war Mitbegründer der Deutschen Gesellschaft für Soziologie. Er vertrat die These, dass Gesellschaft aus sozialen Verhältnissen besteht, die auf Gegenseitigkeit und Anerkennung gründen. Diese Verhältnisse werden je nach dem Grad innerer Verbundenheit als “gemeinschaftsnah” oder -”fern” eingestuft. Macht- und Gewaltverhältnisse erscheinen als vorübergehende Grenzfälle des sozialen Lebens. Zu seinen wichtigsten Werken zählen “Gesellschaftslehre” (1923) und “Handwörterbuch der Soziologie” (1931).
Tags: Fertigkeiten, Fähigkeiten, Gefühl, Grenzen, Mensch, Wort




































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