
Es ist nicht schwer, Menschen zu finden,
die mit 60 Jahren zehnmal so reich sind,
als sie es mit 20 waren.
Aber nicht einer von ihnen behauptet,
er sei zehnmal so glücklich.
George Bernhard Shaw
Geld regiert die Welt,
mach aber nicht glücklich.
Tagesnotiz:
1932: Deutsche Reparationsschulden getilgt
Am 16. Juni 1932 verhandelten die Siegermächte des Ersten Weltkrieges in Lausanne über eine Beendigung der deutschen Reparationszahlungen. 1921 waren sie auf 132 Milliarden Goldmark und jährlich 26 Prozent vom Wert der deutschen Ausfuhren festgelegt worden. Diese Zahlungen erwiesen sich allerdings als zu große Belastung für die deutsche Wirtschaft.
1978: “Grease”
Ein neuer Musikfilm kam in die Kinos: “Grease” - zu Deutsch Schmalz - heißt der auf einem Musical von 1971 beruhende Streifen mit Olivia Newton-John und John Travolta in den Hauptrollen. Der Soundtrack, wie auch einige Songs, waren Nummer Eins Hits und führten die Hitparaden in vielen Ländern an. Auf Grund des großen Erfolgs, kam 1982 “Grease 2″ mit Michelle Pfeiffer und Maxwell Caulfield in den Hauptrollen in die Kinos. “Grease 2″ konnte aber bei weitem nicht an den Erfolg des ersten Films anknüpfen: er floppte gleichermaßen bei den Kritikern, wie auch beim Publikum.
Geburtstage:
1890: Stan Laurel (†23.2.1965)
Eigentlich Arthur Stanley Jefferson, US-amerikanischer Filmschauspieler. Stan Laurel und Oliver Hardy waren als “Dick und Doof” das bekannteste Komikerpaar des frühen Films. Laurel war zusammen mit einer Truppe von Komödianten, zu der auch Charlie Chaplin gehörte, aus Großbritannien in die Vereinigten Staaten übergesiedelt. Dort spielte er u.a. auch in einem Ensemble mit Chaplin, als dessen Ersatzmann er fungierte. 1917 trat er mit Hardy erstmals in dem Film “Lucky Dog” auf, ab 1926 arbeiteten sie ständig zusammen. Der künstlerische Kopf des Duos war Laurel, der auch hinter der Kamera, als Autor und Regisseur fungierte. Sie produzierten zahlreiche Slapstick-Filme, einige wurden mit dem Oscar ausgezeichnet.
1897: Georg Wittig (†26.8.1987)
Deutscher Chemiker. Wittig entdeckte Anfang der 1940er Jahre das Dehydrobenzol, 1942 die sogenannte “Wittig-Umlagerung”. 1953 entwickelte er ein Verfahren zur Synthese von ungesättigten organischen Verbindungen. Mit dieser nach ihm benannten Reaktion lassen sich Naturstoffe wie Karotinoide und Vitamine sowie eine Reihe von Pharmaka auf einfache Weise herstellen. 1956 wurde er Direktor des organisch-chemischen Institutes in Heidelberg. 1957 verlieh ihm die Sorbonne als erstem Deutschen nach dem Zweiten Weltkrieg den Ehrendoktorhut. 1967 erhielt er den Otto-Hahn-Preis, 1979 zusammen mit H.C. Brown für “die Entwicklung von wichtigen Bor- und Phosphor-enthaltenden Reagenzien in der organischen Synthese” den Nobelpreis.
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