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Vollkommen glücklich

Trenner Alltagsgedanken

Sich recht anschauend vorstellen zu lernen,
dass niemand vollkommen glücklich ist,
ist vielleicht der nächste Weg,
vollkommen glücklich zu werden.
Georg Christoph Lichtenberg

Schenke dir selbst etwas.
Und überlege nicht, ob es “drin” ist…

Tagesnotiz:
1950: Lloyd-”Leukoplastbomber”
Ein Auto, preiswert in der Anschaffung und im Unterhalt - mit dem Lloyd 300, dem “Leukoplastbomber”, kommt der Bremer Automobilhersteller Borgward nur wenige Jahre nach Kriegsende ganz groß raus.

1974: Deutsch-deutsches Länderspiel
Im einzigen deutsch-deutschen Fußballduell der WM-Geschichte erzielte Jürgen Sparwasser kurz vor Schluss das spielentscheidende Tor für die DDR-Auswahl. “Diese Deutschen werden uns nie schlagen” titelte die Bild-Zeitung vor diesem Spiel der WM 1974. Ost gegen West - David gegen Goliath - die Ballpioniere aus dem Arbeiter- und Bauernstaat gegen den Kaiser und seine Mannen. Doch es kam anders: In der 78. Minute schob der Magdeburger Jürgen Sparwasser den Ball ins Netz. Ein unglaublicher Schock für die Bundesrepublikaner und eine Schmach, die nie getilgt wurde. Über Nacht wurde eine ostdeutsche Fußballlegende geboren. Die Bundesrepublik gewann trotz der Niederlage die Weltmeisterschaft.

Geburtstage:
1906: Billy Wilder (†27.3.2002)
Eigentlich Samuel Wilder, US-amerikanischer Filmregisseur österreichischer Abstammung. Wilder emigrierte 1933 über Frankreich in die USA und wurde in der Nachkriegszeit zu einem der bekanntesten Komödienregisseure Amerikas. Anfangs schrieb er Drehbücher, zum Beispiel für die erste Verfilmung von Kästners “Emil und die Detektive”. Dann schaffte er den Sprung zum Regisseur. Unvergessen bleiben: “Manche mögen’s heiß” (1959) mit Jack Lemmon, Tony Curtis und Marilyn Monroe sowie “Das Mädchen Irma La Douce” (1963) mit Shirley McLaine. Berühmt wurde “Das verflixte siebte Jahr” durch eine Szene, in der Marilyn Monroe auf einem U-Bahn-Schacht steht. Wilders erfolgreichste Schaffensperiode erstreckte sich über die 1960er Jahre.

1944: Klaus Maria Brandauer
Eigentlich Klaus Georg Steng, österreichischer Schauspieler und Regisseur. Die Rolle des Hendrik Höfgen in der Verfilmung des Klaus Mann-Romans “Mephisto” bescherte ihm 1981 den internationalen Durchbruch. Der Film wurde 1982 als “bester ausländischer Film” mit dem Oskar ausgezeichnet. Brandauer spielt meist dunkle Charaktere, zwielichtige Verführer und rätselhafte Machthaber. So drehte er z.B. mit Regisseur István Szabó neben “Mephisto” auch “Oberst Redl” (1984) und “Hanussen” (1988), die skrupellose Karrieristen in autoritären Regimes portraitieren. Neben Meryl Streep und Robert Redford spielte er in “Jenseits von Afrika” (1985). Parallel zu seiner internationalen Filmkarriere arbeitete er immer auch am Theater und führte selbst Regie.


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One Comment

  1. Die Bundesrepublik gewann trotz der Niederlage die Weltmeisterschaft.

    Wobei die Niederlage im Endeffekt gar nicht so schlecht war, denn dadurch wurde Deutschland nur Gruppenzweiter und entging damit der schweren Zwischenrundengruppe mit Brasilien, Argentinien und den Niederlanden. Absichtlich verloren haben sie mit Sicherheit trotzdem nicht - dafür stand viel zu viel Prestige auf dem Spiel.

    1. Thomas on Juni 22nd, 2008 at 11:30

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