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Stärke

Trenner Alltagsgedanken

Es ist ein grundsätzlicher Irrtum,
Heftigkeit und Starrheit Stärke zu nennen.
Thomas Carlyle

Zu einem Streit gehört auch die Versöhnung.
Deshalb ist es wichtig,
nicht persönlich und beleidigend zu werden.

Tagesnotiz:
1968: Notstandsgesetze in Kraft
Am 27. Juni 1968 traten die erst drei Tage zuvor vom Bundestag verabschiedeten Notstandsgesetze in Kraft. Durch eine Ergänzung des Grundgesetzes wurde dem Staat hiermit ein rechtliches Mittel in die Hand gegeben, auf besondere Notlagen mit restriktiven Maßnahmen zu reagieren, unter anderem mit der Einschränkung von Grundrechten.

1956: Moby Dick
In den USA hat der Film “Moby Dick” von Regisseur John Huston Premiere. Gregory Peck und Richard Basehart sind in den Hauptrollen zu sehen. Die Geschichte um einen mysteriösen weißen Wal, der von dem besessenen Kapitän Ahab gejagt wird, beruht auf dem gleichnamigen Roman von Herman Melville. Der US-amerikanische Schriftsteller war selbst Matrose, unter anderem auch auf Walfangschiffen. Nach Jahren auf See arbeitete Melville als freier Schriftsteller und verarbeitete seine Erlebnisse als Matrose, die ihn auch in die Südsee führten, in seinen Werken. 1851 erschien sein Roman “Moby Dick oder Der Weiße Wal”, der zu einem Klassiker der Weltliteratur wurde.

Geburtstage:
1930: Anna Moffo (†9.3.2006)
US-amerikanische Sängerin. Gefeiert wurde die Sopranistin mit der Partitur der Violetta in Guiseppe Verdis “La Traviata” und mit den Arien der Lucia di Lammermoor in der gleichnamigen Oper Gaetano Donizettis. Von 1959 bis 1976 war sie Mitglied der New Yorker Metropolitan Opera, wo sie insgesamt 21 Rollen in 255 Vorstellungen sang. Ihr Bühnendebut hatte sie 1955 als Norina in Donizettis “Don Pasquale” in Italien. In den folgenden Jahren trat sie in einer Fernseh-Produktion von “Madame Butterfly” auf. 1957 folgte ihr Debut an der Mailänder Scala in “Falstaff”. Sie machte auch eine erfolgreiche Filmkarriere, nicht nur in Opernverfilmungen, sondern auch in dramatischen Werken.

1880: Helen Keller (†1.6.1968)
US-amerikanische Schriftstellerin und Sozialreformerin. Helen Keller wurde in Alabama/USA als Tochter eines Verlegers geboren. Sie erblindete und ertaubte im zweiten Lebensjahr. Die Lehrerin Anne Sullivan brachte ihr die Blindenschrift bei. Helen Keller besuchte die Schule und schloss ihre Ausbildung am Radcliff College erfolgreich ab. Sie setzte sich für eine Reform der Blindenerziehung ein, indem sie die Einführung einer einheitlichen Blindenschrift forderte. Vortragsreisen führten sie in viele Länder. Sie hatte Kontakt zu Gelehrten, Politikern und Künstlern aus aller Welt. Keller veröffentlichte autobiografische Bücher wie “Die Geschichte meines Lebens” (1902) und Schriften über Blindenerziehung.


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One Comment

  1. Wie die Zeit vergeht. An die Notstandsgesetze kann ich mich noch gut erinnern. Heute werden die Rechte der Bürger weiter beschnitten, mit dem fadenscheinigen Argument: Kampf der internationalen Terrorismus!! Einfach nur lächerlich.
    Was in Afghanistan wirklich abgeht wissen die wenigsten. Drogenbarone beherrschen das Land und die Amis und das afghanische Innenministerium mischen kräftig mit. Dafür werden deutsche Soldaten “verheizt”.

    1. Helmut on Juni 27th, 2008 at 11:57

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