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Pünktlichkeit

Trenner Alltagsgedanken

Geduld nennt man die Strafe für Pünktlichkeit.
Peter E.Schumacher

Mit seiner freien Zeit gelassen umzugehen
ist das eine.
Anderen durch Unpünktlichkeit Zeit zu stehlen
das andere.

Tagesnotiz:
1954: Deutschland Fußballweltmeister
Unfassbares war am 4. Juli 1954 im Berner Wankdorfstadion geschehen. Vier Jahre und 33 Tage lang war Ungarns Fußball-Wunder-Team nicht mehr besiegt worden - und dann das: Deutschland schlug Ungarn mit 3:2 im WM-Finale.

2004: Freedom Tower
Am New Yorker Ground Zero fand die Grundsteinlegung für den Freedom Tower statt. Eine emotionale Zeremonie - das von Daniel Libeskind entworfene Gebäude entsteht an der Stelle des eingestürzten World Trade Center und soll bis 2009 fertig gestellt sein. Für die Enthüllung des Grundsteins hatten sich die New Yorker Stadtväter ein symbolisches Datum ausgesucht. Am 4. Juli 1776 wurde Amerika unabhängig und genau 1776 Fuß hoch, also 541 Meter, soll sich der Freedom Tower in den Himmel recken. Ähnlich der Freiheitsstatue soll das Bauwerk ein US-amerikanisches Symbol werden.

Geburtstage:
1927: Gina Lollobrigida
Italienische Schauspielerin. Die Tochter eines verarmten Möbelfabrikanten studierte Bildhauerei und Malerei in Rom. 1947 landete sie beim “Miss Italia-Wettbewerb” auf Platz drei. In den 1950er Jahren wurde sie zur beliebtesten Schauspielerin Italiens. Große Erfolge waren unter anderem “Fanfan, der Husar” (1951), “Die Schönen der Nacht” (1952) und “Der Glöckner von Notre-Dame” (1956). Mitte der 1960er Jahre folgten etwa zwölf Filme, in denen sie eine der Hauptrollen spielte. In den 1970ern trat sie nur noch gelegentlich in Film und Fernsehen auf und begann eine erfolgreiche Karriere als Fotografin. Sie porträtierte Fidel Castro, Paul Newman, Salvador Dali und die deutsche Fußball-Nationalmannschaft.

1715: Christian Fürchtegott Gellert (†13.12.1769)
Deutscher Dichter. Mit seinen Fabeln und Erzählungen, in denen er humorvoll und elegant Moral und Unterhaltung verband, wurde Gellert zu einem der populärsten Dichter der Aufklärung. Der Sohn eines Pfarrers besuchte die Fürstenschule in Meißen, danach studierte er Theologie, Literatur und Philosophie. Er brach das Studium ab und schloss sich dem Kreis um Gottsched an. 1751 wurde er an der Universität Leipzig Professor für Poesie und Rhetorik. Bis zu seinem Tode hielt er Vorlesungen über Poetik und Stilkunde, aber besonders über Moral. Er experimentierte mit neuen Formen, viel Erfolg hatten seine “Lehrgedichte und Erzählungen” (1754) und die “Geistlichen Oden und Lieder” (1757).


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