
Wenn wir erkennen, dass alle Dinge
einander bedingen und durchdringen,
dann hören wir auf mit Schuldzuweisungen,
Streit und Töten.
Um Gewaltlosigkeit üben zu können,
müssen wir zuallererst lernen,
friedvoll mit uns selbst umzugehen.
Thich Nhat Hanh
Nur wer Gelassenheit lebt,
kann auch friedvoll mit sich selbst umgehen.
Nur wer die Schönheit der Natur zu schätzen weiß,
kann gelassen leben.
Ein Kuss klingt nicht so laut wie eine Kanone.
Aber das Echo lebt länger.
Oliver Wendell-Holmes
Tagesnotiz:
1982: Helmut Kohl Bundeskanzler
13 Jahre sozialliberaler Partnerschaft in Bonn gingen zu Ende: In einem konstruktiven Misstrauensvotum entzog der Bundestag dem damaligen Bundeskanzler Helmut Schmidt das Vertrauen und wählte Helmut Kohl zum neuen Kanzler.
1958: Soldat Elvis in Deutschland
Ein Truppentransporter beförderte Elvis Presley, das US-amerikanische Rock-’n'-Roll-Idol, nach Deutschland. Er hatte sich freiwillig zum Wehrdienst gemeldet. Seine Filmfirma Paramount Pictures war davon nicht begeistert und drängte auf eine Verschiebung des Dienstantritts, um Elvis‘ vierten Film, „King Creole“, fertig stellen zu können. Elvis konnte einen Aufschub von drei Monaten erreichen und brach kurz nach dem Tod seiner Mutter Gladys nach Deutschland auf. Sein Vater und seine Großmutter folgten ihm für die 18-monatige Dauer des Militärdienstes nach Europa. In dieser Zeit lernte Elvis seine spätere Ehefrau Priscilla kennen. In Deutschland löste der Aufenthalt des Musik-Idols ein “Elvis-Fieber” aus.
1939: Erstes “Wunschkonzert”
Das “Wunschkonzert für euch an allen Fronten” wurde erstmals vom “Großdeutschen Rundfunk” ausgestrahlt. Die Sendung wurde vom Reichspropagandaminister des nationalsozialistischen Deutschland Joseph Goebbels und der Wehrmacht kontrolliert. Als Überbringer von Nachrichten, Grüßen und Musikwünschen sollte das “Wunschkonzert” der moralischen Unterstützung der Streitkräfte dienen. Bereits im Januar 1939 war auf Veranlassung von Goebbels die Bezeichnung “Großdeutscher Rundfunk” eingeführt worden. Seit Beginn des Zweiten Weltkrieges am 1. September 1939 waren “Außerordentliche Rundfunkmaßnahmen” in Kraft getreten, die das Abhören ausländischer Sender unter Strafe stellten.
Geburtstage:
1920: Walter Matthau (†1.7.2000)
Eigentlich Walter Matuschanskayasky, US-amerikanischer Schauspieler. Walter Matthau wurde in New York als Sohn jüdisch-russischer Immigranten geboren. Während des Zweiten Weltkrieges diente er bei der Air Force. Walter Matthau war seit 1955 in über 50 Filmen zu sehen. Anfänglich spielte er zahlreiche Nebenrollen in Western wie beispielsweise in “The Indian Fighter” (1955). Der Regisseur Billy Wilder entdeckte sein Talent als Komiker. Daraufhin spielte er zahlreiche Rollen an der Seite von Jack Lemmon wie in “The Sunshine Boys” (1975) und “Buddy Buddy” (1981). Weltbekannt wurde er durch die Filme “Ein verrücktes Paar” (1993) an der Seite von Jack Lemmon sowie durch seine Rollen in “Der Dritte Frühling” (1995) und “Tango gefällig?”(1997).
1942: Günter Wallraff
Deutscher Schriftsteller. Wallraff wurde in Burscheid bei Köln geboren. Nach Abschluss einer Buchhändlerlehre arbeitete er von 1963 bis 1965 in verschiedenen deutschen Großbetrieben und verwertete seine Erfahrungen in dem Reportageband “Wir brauchen dich. Als Arbeiter in deutschen Industriebetrieben” (1966). Immer wieder erregte Wallraff mit seinen verdeckten Recherchen, bei denen er in die unterschiedlichsten Rollen schlüpfte, großes öffentliches Aufsehen. 1977 arbeitete Wallraff unter dem Decknamen Hans Esser als Reporter bei der BILD-Zeitung und deckte in dem anschließenden Buch Verfälschungen und politische Manipulationen der Boulevardzeitung auf. In “Ganz unten” (1985) beschreibt er sein entwürdigendes Leben als türkischer Leiharbeiter “Ali”.
Tags: Echo, Gewaltlosigkeit, Kanone, Kuss, Schuldzuweisung, Streit, Töten




































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