
Das Rechte erkennen und nicht tun:
Das ist Mangel an Mut.
Konfuzius
Tagesnotiz:
1906: Erste Bildtelegrafie
Eine Strecke von 1800 Kilometern legt das Porträt von Kronprinz Wilhelm am 17. Oktober 1906 zurück: Dem Münchener Elektrophysiker Arthur Korn gelingt es damit zum ersten Mal ein Bild telegrafisch zu übertragen.
1979: Friedensnobelpreis für Mutter Teresa
Mutter Teresa von Kalkutta erhielt in Anerkennung ihres Einsatzes für die Ärmsten der Armen den Friedensnobelpreis. Die in Makedonien geborene Nonne begann 1948 mit ihrer Arbeit in den Slums von Kalkutta und gründete die Schwesternschaft “Missionarinnen der Nächstenliebe”. 1965 wurde ihr Orden direkt der Kontrolle von Papst Paul VI. unterstellt. Er erlaubte Mutter Theresa, ihren Orden auch außerhalb Indiens auszuweiten. Mutter Teresa widmete sich vor allem der Hilfe für Kinder, Arme, Sterbende und Aussätzige. Die Kraft für diese Aufgabe schöpfte sie ihren eigenen Worten zufolge aus dem Gebet. Kritisiert wurde sie für ihre Ignoranz von politischen Systemen und Dogmen.
1989: Erdbeben in San Francisco
Beim schwersten Erdbeben in den Vereinigten Staaten seit 1906 kamen am 17. Oktober 1989 62 Menschen ums Leben, mehr als 3700 wurden zum Teil schwer verletzt. Das Zentrum des Bebens mit einer Stärke von 7,1 auf der Richterskala lag in der Bucht vor der kalifornischen Stadt San Francisco. Der Gesamtschaden der Naturkatastrophe belief sich nach Schätzungen auf rund sechs Milliarden Dollar. So brach wegen der Erschütterungen unter anderem ein Stück aus der San Francisco-Oakland Bay Bridge. Aufgrund des Erdbebens verzeichnete San Francisco erstmals seit 1906 wieder einen totalen Stromausfall. Bis die Energieversorgung in der ganzen Stadt wieder hergestellt war, dauerte es drei Tage.
Geburtstage:
1915: Arthur Miller (†10.2.2005)
US-amerikanischer Schriftsteller und Dramatiker. In seinen sozialkritischen Werken, in denen sich der einzelne im Konflikt zwischen Selbstbehauptung und den gesellschaftlichen Ansprüchen befindet und Schuld auf sich geladen hat, befasst sich Miller mit der Frage nach Verantwortung, Gewissen und Identität. Mit dem Mittel der Anklage und der Rechtfertigung versucht Miller, die Lebenslügen seiner dramatischen Figuren zu enthüllen und somit auch die Fiktionalität und den Mythos der US-amerikanischen Gesellschaft im 20. Jahrhundert gründlich zu hinterfragen. “Tod eines Handlungsreisenden” (1949) und “Hexenjagd” (1953) gehören zu den Klassikern des modernen US-amerikanischen Theaters.
1918: Rita Hayworth (†14.5.1987)
Eigentlich Margarita Carmen Casino, US-amerikanische Schauspielerin. Bereits im Alter von zwölf Jahren nahm die Tochter eines spanischen Tänzers an den Revue-Programmen ihres Vaters teil. In den folgenden Jahren trat sie als Tänzerin in mehreren Filmen auf, bevor sie auf Anraten ihres Managers und ersten Ehemanns ihren Namen änderte und ihre Haare färbte. In den Vierziger und Fünfziger Jahren avancierte Hayworth dann zu einer der populärsten Filmschauspielerinnen Hollywoods. Sie drehte unter anderem die erfolgreichen Musicals “You´ll never get rich” (1941) und “You were never lovelier” (1942) mit Fred Astaire und “Cover Girl” (1944) an der Seite von Gene Kelly. Weitere Kinoerfolge Hayworths waren “Gilda” (1946) und “Die Lady von Shanghai” aus dem Jahr 1948, bei dem ihr zweiter Ehemann Orson Welles Regie führte.
Tags: Mangel, Mut




































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